Sie sollten Personal Coaching bei uns NICHT lernen, wenn…..

Sie haben auf die Überschrift geklickt, obwohl diese ein bisschen reißerisch ist, oder? Hätte ich (Sabine) die Überschrift „Warum Sie die Ausbildung bei uns machen sollen“ genannt, hätten Sie vielleicht nicht darauf geklickt 🙂

Alles Psychologie?!

Ja und nein. Die menschliche Psyche ist vielschichtig. Wir haben Wünsche und Ziele, aber auch Boykotteure und Anteile, die uns nicht bewusst sind. Wir sind immer auf der Suche nach uns – in uns. Nach unserem wahren Wesen. Und erst einmal mögen wir alle auch negative Dinge. Egal wie ach-so-weit-entwickelt – ein bisschen Klatsch oder Tratsch lässt uns aufhorchen. Das ist normal und auch gesund. Dazu kommt, dass wir es gewohnt sind, dass uns ein Anderer sagt, was wir machen sollen. Jetzt sagt da jemand, was wir nicht machen sollten. Also gleich zwei Gründe darauf zu klicken 🙂

Unsere Psyche ist so unendlich spannend. Und ich möchte Ihnen gern ganz viel davon in der Ausbildung nahebringen. Mit einem großen Augenzwinkern, aber natürlich auch sehr ernsthaft.

Nun will ich Sie aber nicht länger hinhalten und sage Ihnen, wann Sie diese Ausbildung wirklich nicht machen sollten:

  • Sie möchten eine gaaannzz große Gruppe in der Sie möglichst wenig gesehen werden:

    Das kann (will) ich Ihnen hier nicht bieten. Ganz bewusst sind die Gruppen maximal 6 Personen groß. Genug zum Üben, aber klein genug um ALLE Teilnehmer begleiten zu können. Viele Teilnehmer sind meiner Meinung nach eher kontraproduktiv. Der einzelne fällt viel eher durchs Raster und persönliche Themen finden viel weniger Zeit. Außerdem sind die Gruppen meist nicht so vertraut miteinander, sondern es bilden sich Grüppchen innerhalb der Gruppe – wie schade!

  • Sie möchten es ganz „billig“

    160 Euro im Monat ist viel zu viel? Kann ich verstehen, ist wirklich viel Geld, das erst einmal verdient werden muss. Natürlich können Sie es anderswo günstiger haben. Aber dann sind die Teilnehmerzahlen viel, viel höher und damit der Teil Aufmerksamkeit, der für Sie ist viel kleiner. Einfache Rechenaufgabe. 160 Euro im Monat ist wie zwei Mal Essen gehen und eine neue Jeans. (Für manche nur die Jeans 😉 ) Manchmal muss man Prioritäten setzen. Aber das Geld investieren Sie in sich. Nicht in Andere – nicht in Äußerlichkeiten – sondern für Ihre ganz eigene Persönlichkeit. Und das wiederum ist eine tolle Botschaft für Ihr inneres: ICH bin es mir WERT!

  • Eine kurze Ausbildung wäre doch echt besser. Oder geht das gar auf die Ferne?!

    Beides mal: Nein! Eine deutlich kürzere Ausbildung bedeutet, es fallen wichtige Bausteine weg. Zur Zeit ist die Fortbildung so gestaltet, dass alles dabei ist: Sprache, Arbeit über Bilder, Coaching mit Familiensystemen und natürlich Flipchart, Karten, Stühle über Familie, Job, Freundschaft bis hin zur Eigenpräsentation. Wo sollten wir da streichen? Unser Anspruch ist es, dass jeder Teilnehmer anschließend mit jedem Klienten arbeiten kann (falls das das Ziel ist) oder auch in jeder Lebenslage gut klarkommt (für die, die es nur für sich machen).

    Zu der Frage auf die Ferne: Auf gar keinen Fall bieten wir Fernseminare an! Beim Coachen gehört Gestik und Mimik dazu, bei Webinaren oder ähnlichem ist dieser sehr große Anteil der Körpersprache minimiert. Das würde sehr viel Lernerfahrung nehmen. Dazu kommt, dass potentielle Klienten es manchmal schwierig finden, sich von einer Person coachen zu lassen, die das nie „in echt“ gelernt hat. Sie würden doch auch nicht zu einem Herzchirurgen gehen, der das nur am Computer gelernt hat!? Es ist natürlich klar, dass Fortbildungen vor Ort viel, viel umständlicher sind. Kinderbetreuung muss organisiert werden, bei weiter Anfahrt eine Übernachtung gefunden usw. Aber mal ehrlich: Lohnt sich das nicht dafür, in sich selber zu investieren? Sehen Sie es wie einen kleinen Urlaub – nur für Sie!

  • Sie sind perfekt – Eigenarbeit unnötig!

    Ohne Worte – dann gratuliere ich Ihnen und Sie sind hier wirklich total fehl am Platz 🙂

  • Sie möchten total gern in einer großen Stadt mit Parkplatz Mangel parken 😉

    Öhhhh….ja gut, dann sind Sie hier auch nicht richtig. Das hier ist nämlich ein zuckersüßes Heide Dörfchen mit Parkmöglichkeiten die ganze Straße lang und purer Natur vor der Haustür.

  • Es ist viel besser nur eine Methode zu lernen als so viele!

    Auf den ersten Blick: ja! Besser eine Methode vernünftig zu lernen als Halbwissen. Aber wer sagt denn, dass Sie nur Halbwissen hier erhalten? Alle Kurse sind so aufgebaut, dass Sie die jeweilige Methode in Theorie und Praxis lernen. Sie sind immer Klient und Coach!

    Außerdem haben Sie auf diese Art viele Methoden im Gepäck. Stellen Sie sich das vor wie ein Arztkoffer:  Sie haben ganz verschiedene Werkzeuge dabei, je nachdem was der Patient braucht. In Ihrem Fall: Wenn ihr Teenager Sohn ein Problem hat, brauchen Sie andere Interventionen um ihm zu helfen, als wenn Sie eine Mediation im Job leiten. Je mehr Methoden Sie können, umso besser können Sie „switchen“ und genau die heraussuchen, die am hilfreichsten ist!

  • Sie haben innerhalb der Familie und des Jobs absolut keine zwischenmenschlichen Themen oder Probleme.

    Glückwunsch! Wie haben Sie das denn gemacht? Wenn das so ist – und so bleibt – dann können Sie doch aber anderen helfen?

    Wir alle haben immer wieder mal „Probleme“ im zwischenmenschlichen Bereich. Das kann der neue „schwierige“ Chef sein, die neue Beziehung oder das Kind, das in der Schule plötzlich nicht mehr klarkommt. Gut, wenn man oder frau dann gut gerüstet ist 🙂

  • Naja und ihre Bewerbungsunterlagen sind perfekt, da gibt es wirklich nichts, was noch besser sein könnte.

    Ebenfalls Glückwunsch! Dennoch könnte es ja sein, dass Sie eines Tages beruflich wechseln wollen, oder sich entschließen, etwas „ganz anderes“ zu machen. Eine Ausbildung zum Personal Coach zeigt, dass Sie sich mit der ganzen Bandbreite der menschlichen Verhaltensweisen beschäftigt haben. Macht sich super in Bewerbungsunterlagen und ändert auch Ihr Auftreten.  Sie können damit eben nicht nur privat ganz vieles tun. Sie können sich anschließend selbständig machen als Coach. Sie können Mediationen in Ihrer Abteilung anbieten und Sie können leichter und einfacher Mitarbeiter führen. Ganz zu schweigen vom Gespräch mit dem Abteilungsleiter, bei dem Sie auf einmal nicht mehr zum „Mäuschen“ mutieren 🙂

    Siehe dazu auch hier

  • Sie halten nichts von gemeinsamer Weiterentwicklung!?

    Gruppenzwang ist schwierig? Lieber einzelne Sitzungen? Einzelarbeit ist super, darum sind in der Ausbildung auch 10 Stunden Einzelcoaching enthalten. Hier können Sie dann Themen besprechen, die Sie unter Umständen nicht in der Gruppe ansprechen wollen. Aber die Dynamik in einer Gruppe ist durch nichts zu ersetzen!

    Sie werden feststellen, dass Sie weitaus teamfähiger geworden sind und es richtig Spaß macht, Teil einer kleinen, eingeschworene Ausbildungsgruppe zu sein.Die Erfahrung zeigt, dass in der Gruppe Freundschaften entstehen und sich ein Netzwerk bildet > Was ein tolles Geschenk

  • Wer braucht denn ein Netzwerk Gleichgesinnter?

    Siehe Punkt vorher. Wir sind alle soziale Wesen und wir benötigen alle andere Menschen. So ist unsere Biologie. Und im Ernstfall ein Netz zu haben mit Personen, die viel von der eigenen Biografie wissen und mit ehrlichem Rat und Tat zur Seite stehen können, ist fast unbezahlbar. Dazu kommt, dass bei Arbeit mit Klienten auch immer mal ein anderer Coach von Nöten ist, zur Supervision. Damit wir uns reflektieren können, um gute Arbeit zu leisten. Gut, wenn man und frau so ein Netzwerk hat!

  • Wie jetzt: vorher kennen lernen? Und die nimmt nicht Jeden? Das habe ich nicht nötig!

    Genau, das haben sie auch nicht nötig! Und genau deswegen ist das unser Grundsatz. Die Teilnehmer der Ausbildungen sind allesamt reflektiert, empathisch und interessiert. Diese drei Dinge müssen stimmen. Wenn auch nur eine/r dabei wäre, der das nicht ist, würde das die Kurse empfindlich stören. Aber keine Angst, das bedeutet nicht, dass Sie keine Probleme haben dürfen. Wer hat die nicht!?! Es bedeutet nur, dass wir uns kennen lernen sollten und die Chemie sollte stimmen. Denn stellen Sie sich vor, Sie würden mich (Sabine) – die Kurs Leiterin – nicht mögen? Also gut sich vorher einmal zu treffen oder zu telefonieren!

Und falls Sie nun doch interessiert sind, dann ab ans Telefon und rufen Sie uns an:

Wir freuen uns auf Sie!